Fachartikel: Halligan-Tool
15.01.2011 - 16:32 Uhr
Info - Für alle die sich fragen was und wofür das Halligan-Tool (Hooligan-Tool) ist und wie ich es einsetzen kann, habe ich etwas gefunden.
Ein ausgezeichneter Fachartikel zum Halligan-Tool. Die Arbeitsgruppe Medien & Kommunikation der Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs konnte erfreulicherweise einen Fachmann dazu gewinnen, einen Fachartikel zu diesem Thema zu verfassen. Der Artikel ist vom Oberbrandmeister Björn Liedtke der Feuerwehr Bielefeld.
Er ist auch Fachbuchautor des Roten Heftes 403 "Halligan-Tool"
http://www.feuerwehr-hamburg.de/download/haliganliedtke.pdf
Und hier noch mal zwei Videos um das ganze in Bewegung zu zeigen.
Video 1 Video 2
Einsatz am 01.01.2011
01.01.2011 - 01:58 Uhr
Tarp - Am 01.01.2011 um 01:35 wurden wir zu einem Müllcontainerbrand am Jugendfreizeitheim Tarp (Fritz) an der Tarper Schule alarmiert. Der Einsatz wurde für uns aber noch vor dem ausrücken abgebrochen, da die Feuerwehr Tarp das Ablöschen des Containers alleine durchführen konnte.
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Einsatz am 23.12.2010
23.12.2010 - 15:49 Uhr
Jerrishoe - Um 14:30 wurden wir zu einer Türöffnung in der Norderreihe alarmiert. Es war der Verdacht, dass sich eine hilflose Person in der Wohnung befindet. Ein Anwohner konnte die Bewohnerin nirgends erreichen.
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Großeinsatz am 22.12.2010 in Eggebek
22.12.2010 - 09:52 Uhr
Eggebek - Am Mittwochmorgen ist im Pfadfinderlager Tydal das Hauptgebäude niedergebrannt. Die Bewohner des Haupthauses konnten sich selbst aus dem Gebäude retten und bei der Rettungsleitstelle den Brand melden. Jerrishoe, Eggebek und Langstedt wurden dann um 4:54 von der Leitstelle Nord in Harrislee alarmiert. Auf der Anfahrt kam schon vom Rettungswagen vor Ort die Meldung, dass die Flammen bereits aus dem Dach und den Fenstern schlagen. Jerrishoe ist als erste Feuerwehr am Einsatzort angekommen und hat die Erkundung durchgeführt. Es war aber sehr schnell klar, dass hier nicht mehr viel zu retten ist. Ein Problem waren die niedrigen Temperaturen von -15°C und die langen Wasserförderungswege von ca. 1km. Daraufhin hat der Wehrführer von Jerrishoe die Feuerwehr Tarp über die Leitstelle nachalarmieren lassen, um mehr Wasserführende Fahrzeuge zu bekommen. Der Dachstuhl brannte bereits in voller Ausdehnung, so dass kein Innenangriff mehr durchgeführt werden konnte. Kurze Zeit später sind auch schon die ersten Teile des Daches eingestürzt. Es wurde dann nur noch versucht das Feuer von außen zu löschen um das Gebäude kontrolliert abbrennen zu lassen. Zusätzlich war noch der Rettungswagen (RTW) aus Eggebek vor Ort, der später durch einen RTW aus Schleswig abgelöst wurde. Vom Kreisfeuerwehrverband wurde der Wechsellader mit neuem Schlauchmaterial zum tauschen angefordert.
Später ist ein Bagger hinzugeholt worden, der das restliche Dach einriss, um alles Ablöschen zu können. Die Wehr Jerrishoe ist gegen 8:10 wieder abgerückt.
Die letzten Arbeiten werden von der Feuerwehr Eggebek übernommen. Insgesamt waren an dem Einsatz ca. 100 Feuerwehrleute beteiligt.
Die Kriminalpolizei Flensburg hat die Ermittlungen aufgenommen, die mögliche Brandursache steht jedoch noch nicht fest. Der Schaden liegt um die 100000€.
Für alle die nicht dabei waren, um 17:00 ist Schläuche rollen und vollständiges Wiederaufrüsten am Gerätehaus angesagt.

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Jugendfeuerwehr Jerrishoe in Hamburg
19.12.2010 - 17:02 Uhr
Hamburg - Eine besondere Weihnachtsfeier fand in diesem Jahr bei der Jugendfeuerwehr Jerrishoe statt. Gemeinsam fuhr man am 11. Dezember 2010 mit dem Regionalexpress der Deutschen Bahn von Tarp aus in die Hansestadt Hamburg. Schon einige Wochen vorher haben die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Jerrishoe durch Abstimmung einen Tagesablaufplan für diese Tagesfahrt zusammengestellt. Nach zwei Stunden Zugfahrt kamen wir um 11:15 Uhr am Hamburger Hbf. an. Als erste Station stand der Besuch der Hamburger St. Michaelis Kirche ( Hamburger Michel) auf dem Plan. Sie ist eine der größten Barockkirchen in Europa und besitzt zugleich die größte Turmuhr Deutschlands. Die Hauptattraktion am Hamburger Michel ist aber der Aufstieg zur 82 Meter hohen Kirchturmplattform, welche man über 453 Stufen oder per Fahrstuhl erreichen kann. Dort oben kann man in alle Himmelsrichtungen auf die Millionenstadt Hamburg hinabblicken. Auch das Glockengeläut der vier Turmglocken welche eine Höhe von ca. 2 Metern haben, konnten wir beim Abgang vom Kirchturm beim eigenen Leibe miterleben und beobachten. Die meiste Zeit an diesem Tag verbrachten wir aber im Miniaturwunderland Hamburg. Es gab dort so viel zusehen, man wusste gar nicht, wo man anfangen sollte. Für viele war es der erste Besuch im Miniaturwunderland und alle waren sich einig, es sollte nicht der letzte sein. Ein Besuch auf der sündigsten Meile der Welt durfte natürlich auch nicht fehlen, wenn man schon in Hamburg ist. Also fuhren wir mit der U-Bahn zur Reeperbahn und zur Großen Freiheit. Dort schauten wir uns viele Attraktionen an. Wie den Beatles-Platz, die Davidwache, den Hans-Albers-Platz und noch vieles mehr. Am meisten haben sich die Jugendfeuerwehrmitglieder aber über die lustigen Laden-, Bar- und Disconamen amüsiert und am Ende des Tages waren wir uns alle einig, das so eine Hamburgfahrt im Rahmen einer Weihnachtsfeier auf jeden fall wiederholt werden sollte. Wenn möglich schon im nächsten Jahr.
gez. stellv. Jugendwart Jarne Boelk

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Einsatz am 09.12.2010
09.12.2010 - 16:43 Uhr
Tarp - In der Industriestraße löste am frühen Donnerstagnachmittag eine Brandmeldeanlage aus, woraufhin die Feuerwehren Tarp, Keelbek und Jerrishoe sofort alarmiert wurden. Am Einsatzort stellte sich aber heraus, dass eine Staubwolke durch einen heruntergefallenen Sack den Alarm ausgelöst hatte.
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Einsatz am 25.11.2010
25.11.2010 - 17:22 Uhr
Behrensdorf - Am Mittwochabend gingen Telefonisch die Anfragen an viele Kameraden im Kreis Schleswig-Flensburg, ob Donnerstag Zeit wäre, für die Aushilfe beim Hochwasser in Behrensdorf an der Ostsee im Kreis Plön. Um 5:30 am Donnerstagmorgen ging es dann für 3 Kameraden (Jens Ramm, Jarne Boelk und Kim Hatesaul) von unserer Wehr zur Kreisfeuerwehrzentrale in Schleswig. Von hier aus sind wir um ca. 6:00 mit einigen anderen Wehren aus dem Kreis unter der Leitung des Katastrophenschutzes Feuerwehrbreitschaft Nord, mit 179 Kameradinnen und Kameraden zur Deichsicherung nach Behrensdorf abgerückt, um die Feuerwehren vor Ort zu Unterstützen. Abgefahren sind alle mit mehreren Feuerwehrfahrzeugen und 3 Reisebussen. Dort angekommen gab es eine Begrüßung und Frühstück. Danach wurden die Sandsäcke von Hand gefüllt, dann mit einem Bagger über ein Feld weitertransportiert und anschließend über lange Menschenketten weitergereicht, um die Deiche zu befestigen und ein überfluten dieser zu verhindern. Man konnte beim betreten des Deiches schon sehr gut merken, was für eine „Matschpampe“ er nur noch war. Am Vorabend konnte die Schleuse länger als geplant geöffnet bleiben, dadurch war die Lage schon relativ entspannter. Um ca. 14:00 wurde die Einsatzstelle wieder an die Ortswehr übergeben. Für uns 3 war es der erste Einsatz bei einem Hochwasser und ich muss sagen, Hochachtung vor denen die so etwas über mehrere Tage machen müssen. Ist wirklich eine Sauarbeit!
Hier geht es zum Zeitungsartikel der shz

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Einsatz am 20.11.2010
20.11.2010 - 21:52 Uhr
Tarp - Am 20.11.2010 um 21:34 wurden wir von der Leitstelle Nord zu einem Einsatz alarmiert. Die Brandmeldeanlage im Altenpflegeheim hatte Alarm gegeben. Am Einsatzort stellte sich aber heraus, dass dies nur ein Fehlalarm war.
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Einsatz am 29.10.2010
29.10.2010 - 21:13 Uhr
Tarp - Am 29.10.2010 um 19:03 wurde Jerrishoe zu einem Einsatz alarmiert, bei der Leitstelle Nord ging eine Meldung der Brandmeldeanlage von der Seniorenresidenz in Tarp ein. Am Einsatzort stellte sich jedoch zu Glück heraus, dass der Alarm nur durch eine Bratpfanne auf dem Herd ausgelöst wurde.
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Einsatz am 19.10.2010
19.10.2010 - 03:03 Uhr
Tarp - Am frühen Dienstagmorgen um 02:20 hat die Brandmeldeanlage im Altenpflegeheim mehrfach Alarm gegeben. Daraufhin wurden durch die Leitstelle Nord sofort die Wehren Jerrishoe, Tarp und Keelbek und der RTW aus Eggebek alarmiert. Nach dem Eintreffen wurde das Gebäude kontrolliert, aber es stellte sich als Fehlalarm heraus. Daraufhin wurde die Brandmeldeanlage zurückgesetzt und wieder abgerückt.
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